

Im 15. Jahrhundert entwickelten sich neue Formen des Helms speziell für das Turnier: Der Spangenhelm wurde für das Kolbenturnier am Hof des Königs Rene d’Anjou entwickelt. Spangengitter schützen das Gesicht und erlauben zugleich eine weitgehend ungehinderte Sicht. Spangenhelme wurden bald auch wappenfähig. Die großen Hauptturniere der Rittergesellschaften der vier Lande führen zwischen 1479 bis 1487 Jahr für Jahr eine große Zahl von turnierfähigen Adeligen zwischen Würzburg, Ansbach, Regensburg und Worms zusammen. Mit diesen großen Kolbenturnieren verbraucht sich die Turnierwut. König Maximilian I. transferierte neue Formen des Ritterspiels wie das Feldturnier aus den Niederlanden.